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Armaturen zur Löschmittelabgabe

Das am häufigsten benutzte Löschmittel bei der Feuerwehr ist immer noch Wasser. Damit eine gezielte Abgabe dieses Löschmittels möglich ist werden spezielle Armaturen benötigt. Der genaue Oberbegriff nach DIN Norm lautet: Armaturen zur Löschmittelabgabe. Hierzu gehören alle Strahlrohrtypen

Das Strahlrohr befindet sich am Ende einer Schlauchleitung und verengt den Leitungsquerschnitt. Dies bewirkt eine Steigerung der Flussgeschwindigkeit und des dynamischen Drucks des Wassers. Das Resultat ist ein Wasserstrahl mit einer größeren Wurfweite.

Es gibt verschiedene Strahlrohrtypen. Die Feuerwehr Leeseringen ist mit einem C-Hohlstrahlrohr und B-, C- und D-Mehrzweckstrahlrohen ausgestattet. Die Strahlrohe werden jeweils an den gleichnamigen Schlauch angeschlossen.

Das Mehrzweckstrahlrohr kann einen Voll- oder Sprühstrahl erzeugen. Außerdem gibt es noch die Schalterstellung "Wasser halt".

Innerhalb des Mehrzweckstrahlrohres befindet sich ein drehbarer Drallkörper, der aus vier Leitblechen besteht. An einem Ende sind die Leitbleche schraubenförmig verborgen. Bei der Schalterstellung "Vollstrahl" wirkt der Drallkörper als Gleichrichter. Das verbogene Ende der Leitbleche zeigt in Richtung Kupplung. Bei der Schalterstellung "Sprühstrahl" zeigt das verbogene Ende in Richtung Mündstück und der Drallkörper übt auf das Wasser einen Störimpuls aus, der zur Auffächerung des Wasserstrahls führt.

Bei Mehrzeckstrahlrohren kann die abgegebene Wassermenge nur über ein abschraubbares Mundstück reguliert werden. Allerdings muss dazu die Wasserabgabe unterbrochen werden.

  B-Strahlrohr C-Strahlrohr D-Strahlrohr
mit Mundstück 300 l/min 100 l/min 25 l/min
ohne Mundstück 600 l/min 200 l/min 50 l/min

Die auftretenden Kräfte während der Wasserabgabe führen dazu, dass Mehrzweckstrahlrohre von mehreren Feuerwehrleuten gehalten werden. Bei einem B-Strahlrohr mit Stützkrümmer und C-Stahlrohr sind es üblicherweise zwei Feuerwehrleute. Der Stützkrümmer leitet 1/3 der Kräfte über den Schlauch ab. Ohne den Stützkrümmer wird dass B-Strahlrohr von drei Feuerwehrleuten gehalten.

Bleibt nur noch die Frage zu klären, wann welches Strahlrohr zum Einsatz kommt. Hauptsächlich werden C-Strahlrohre eingesetzt. Denn sie besitzen den besten Kompromiss zwischen Handhabung und Kühlwirkung. Das B-Strahlrohr wird überall dort eingesetzt, wo größere Wassermenge erforderlich sind z.B. um ein übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude zu verhindern. Ein D-Strahlrohr befindet sich meistens nur noch an Kübelspritzen um kleinere Brände (z.B. Papierkorb) zu löschen.

Das Hohlstrahlrohr bietet ebenfalls die drei Einstellmöglichkeiten Voll-, Sprühstrahl und "Wasser halt", jedoch besitzt der Sprüh- und Vollstrahl verbesserte Eigenschaften.

Dafür sorgt eine Technik namens Ringstrahldüse. Die Ringstrahldüse erzeugt einen stabileren Vollstrahl und im Zusammenspiel mit dem Zahnkranz am Strahlrohrausgang einen Sprühstrahl mit kleinerer Tröpfchengröße. Durch die kleinere Tröpfchengröße verdampft das auf den Brandherd aufgebrachte Wasser fast vollständig. Während des Übergangs vom flüssigen in den dampfförmigen Aggregatzustand wird dem Feuer sehr viel Energie entzogen. Der Energieentzug hat eine kühlende Wirkung und führt schließlich zum Erlöschen des Feuers. Mehrzweckstrahlrohre haben diesbezüglich einen deutlich schlechtern Wirkungsgrad und führen aufgrund der minimalen Umwandlung des flüssigen Wassers in den dampfförmigen Zustand häufig zu großen Wasserschäden.

Aufgebaut ist die Ringstrahldüse aus einem Strahlformkegel und einem Strahlformregler. Der von dieser Düse erzeugte Wasserstrahl ist im Inneren hohl. Mit einem einfachen Kugelventil, das über den Kugelhahn bedient wird, kann das Strahlrohr geöffnet und geschlossen werden. Es ist so leicht möglich mehrere kürzere Wasserstöße abzugeben. Ein weiterer Vorteil des Hohlstrahlrohrs besteht darin, dass man ohne Unterbrechung der Wasserabgabe stufenlos zwischen Vollstrahl und Sprühstrahl wechseln und stufenweise die abgegeben Wassermenge direkt am Strahlrohr einstellen kann.

  Hohlstrahlrohr Leader Quadrafog 400 FO6
Durchflussmenge 70 - 130 - 230 - 400 l/min
Öffnungswinkel max. 130°

Zur Erzeugung des Sprühstrahls wird ein Zahnkranz, der am Strahlformregler befestigt ist, als Störköper unterschiedlich stark in den Wasserstrahl eingebracht. Die Regulierung der Wasserdurchflussmenge erfolgt über einen weiteren Regler, der die Öffnung zwischen Strahlformkegel und Mundstück vergrößert bzw. verkleinert.

Die Ringstrahldüse verhindert aber nicht das Auftreten von Rückstoßkräften, so dass auch hier zwei Feuerwehrleute erforderlich sind.

Das Hohlstrahlrohr wird überwiegend im Innenangriff eingesetzt, da bei richtigem Einsatz den Gefahren im Innenangriff (z.B. "Flash Over" - Rauchgasdurchzündung) besser entgegengewirkt werden kann.

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Atemschutznotfalltasche

Die Atemschutznotfalltasche dient vornehmlich dem Schutz der Feuerwehrkameraden im Atemschutzeinsatz. Kommt es bei einem Atemschutztrupp im Verlaufe eines Einsatzes zu einem Notfall, so wird sie vom Sicherheitstrupp in den Einsatz gebracht und zur Rettung der Kameraden eingesetzt. Der Inhalt der Tasche besteht aus einer 300bar Atemluftflasche, einem Druckminderer, einer Mitteldruckleitung, einer Fluchthaube sowie einigem Kleingerät wie z.B. Bandschlingen und Tragetuch. Damit ist es möglich auf ziemlich alle denkbaren Probleme, wie z.B. defekte am Atemschutzgerät oder Verletzungen einer Einsatzkraft reagieren zu können.

Atemschutznotfalltaschen wurde im Jahr 2013 von der Samtgemeinde Mittelweser beschafft und in den Stützpunktfeuerwehren stationiert.

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BOS Funk im 2m und 4m Band

Die Feuerwehr gehört wie Polizei, Technisches Hilfswerk und Behördliche Träger der Notfallrettung (u.a. DRK, ASB, JUH, DLRG), etc. zu den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (abgekürzt BOS). Für das Funkwesen steht den BOS Mitgliedern ein eigener nicht öffentlicher Landfunkdienst zur Verfügung, dessen gesetzliche Grundlagen vom Bundesinnenministerium in Zusammenarbeit mit den Innenministern der Länder geregelt werden. Die Durchführung des Sprechfunkverkehrs erfolgt nach der Dienstvorschrift DV 810.3.

Die Funkgeräte lassen sich in drei Gruppen einteilen:

  • Gerät für die Alarmierung
  • Sprechfunkgerät im 4m Band
  • Sprechfunkgerät im 2m Band

Geräte für die Alarmierung sind Sirene, analoger Funkmeldeempfänger und digitaler Funkmeldeempfänger.

  Sirene Analoger Funkmelde- empfänger Digitaler Funkmelde- empfänger
   
Band 4m 4m 2m
Kanal Sprechfunkkanal (Feuerwehr- Betriebskanal) Sprechfunkkanal (Feuerwehr- Betriebskanal) Separater Kanal, nur für Meldeempfänger
Reichweite örtlich regional (Landkreis), ohne Feldstärkenanzeige regional (Landkreis), mit Feldstärkenanzeige
Auslöser 5-Tonfolge 5-Tonfolge POCSAG Nachricht
Stille Alarmierung - Ja Ja
Gezielte Alarmierung Nein, nur alle Kameraden Schleife Einzelner Meldeempfänger oder Schleife
Mitsenden von Informationen bei Alarmierung Nein Ja, Sprachnachricht Ja, Textnachricht
Bidirektionale Kommunikation - Nein, reines Empfangsgerät Nein, zur Zeit nicht möglich
Nachteile Blockierung des Sprechfunkkanals für ca. 30 Sekunden pro Alarmierung Blockierung des Sprechfunkkanals für ca. 30 Sekunden pro Alarmierung Funknetz noch in der Aufbauphase

Die Geräte werden in regelmäßigen Zeitabständen durch einen Probealarm auf Funktion geprüft.

Sprechfunkgeräte im 4m Band gehören heutzutage zu der Grundausstattung eines Feuerwehrfahrzeuges. Überwiegend ist ein 4m Sprechfunkgerät pro Fahrzeug vorhanden, das meistens in der Mannschaftskabine verbaut ist. Vereinzelt sind auch Führungskräfte mit tragbaren 4m Handsprechfunkgeräten ausgestattet.

Über das 4m Band erfolgt die Koordinierung mit der Leitstelle oder den Führungskräften anderer Wehren.

Nach Alarmierung läuft der Sprechfunkverkehr nach dem folgenden Schema ab:

  • Meldung bei der Leitstelle nach Alarmierung
  • Ausrücken Einsatzfahrzeuge mit Stärkemeldung (Abmeldung)
  • Ankunft an der Einsatzstelle (Eintreffmeldung)
  • Lagemeldung(en)
  • Einsatzende, Einrücken der Einsatzkräfte (Schlussmeldung)
  • Einsatzbereit zurück im Gerätehaus (Zurückmeldung)

Der Funkverkehr im 4m Band wird von der Leitstelle aufgezeichnet, damit unter anderem eine spätere Rekonstruktion eines Einsatzes aufgrund der gefunkten Lagemeldungen möglich wird.

Neuere 4m Sprechfunkgeräte sind zusätzlich mit FMS (Funkmeldesystem) Statustasten versehen. Jedem Status ist eine taktische Kurzinformation zugeordnet. Beispielsweise gibt es für den Punkt Ausrücken oder Ankunft an der Einsatzstelle im obigen Schema einen entsprechenden Status. Das Funkmeldesystem soll den Sprechfunkkanal entlasten. Nach Drücken einer Statustaste verschickt das System auf dem Sprechfunkkanal ein dem Status entsprechendes digitales Datentelegramm. Die Übertragung eines Datentelegrams dauert im Gegensatz zu einem Funkspruch nur den Bruchteil einer Sekunde.

Sprechfunkgeräte im 2m Band sind tragbare Handsprechfunkgeräte mit einer Reichweite von etwa zwei bis drei Kilometern.

Über das 2m Band wird die Koordinierung der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle abgewickelt, damit das 4m Band für eventuelle Nachalarmierungen oder andere Anfragen an die Leitstelle freigehalten wird. Bei mehreren Einsatzstellen würde die Kapazität des Betriebskanals im 4m Band wahrscheinlich nicht ausreichen, wenn die Einsatzstellenkommunikation auch auf dem Betriebskanal stattfinden würde.

Mit einem 2m Handsprechfunkgerät sind daher Führungskräfte und Einsatzkräfte ausgerüstet. Denn selbst bei kleineren Einsatzstellen ist es nicht immer möglich ständig Sichtkontakt zu halten bzw. die Befehle/Informationen durch einen Melder überbringen zu lassen.

Beispielsweise ist jeder Angriffstrupp, der unter Atemschutz vorgeht, mit einem 2m Handsprechfunkgerät ausgerüstet. Über die Funkverbindung werden in regelmäßigen Zeitabständen von der Atemschutzüberwachung u.a. der Restluftvorrat und die Lage abgefragt. Damit das Handsprechfunkgerät zusammen mit der Atemschutzausrüstung benutzt werden kann, muss es um ein Headset erweitert werden.

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CSA (Chemikalien Schutz Anzug)

CSA kommen zum Einsatz bei Unfällen die mit Gefährlichen Chemikalien und Stückgutunfällen auf der Straße oder der Bahn in Zusammenhang stehen. Die Feuerwehr Leeseringen hat davon 4 Stück. Die Einsatzzeit in diesen Anzügen ist begrenzt, da die Körperliche Belastung um ein vielfaches Höher ist als Im Einsatz nur mit Atemschutzgeräten.

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Gasmessgerät

Dieses Messgerät verfügt über 4 verschiedene Gassensoren. Zum Einsatz kommt dieses Gerät z.B. bei Gefahrgutunfällen, bei Bränden im Privaten Bereich um die Einsatzkräfte vor Sauerstoffmangel oder CO Vergiftungen zu schützen.

Das Multi-Gasmessgerät ALTAIR 4X dient den Einsatzkräften zum aufspüren von verschiedenen Gasen. Gemessen werden können Sauerstoff, das gefährliche Atemgift Kohlenmonoxid (CO), Schwefelwasserstoff (H2S) sowie die untere Explosionsgrenze (UEG). Es kommt daher bei ziemlich allen Gefahrguteinsätzen zum Einsatz. Aber auch bei Brandeinsätzen kann es eingesetzt werden um zum Bespiel nach ablöschen des Brandes festzustellen, ob die Einsatzstelle wieder ohne Atemschutz betreten werden kann.

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Hochleistungslüfter Leader MT236

Die Feuerwehr Leeseringen ist seit dem 26.10.2006 mit einem modernen Hochleistungslüfter der Marke Leader MT236 ausgerüstet.

Der Lüfter steht natürlich auch für den Einsatz im Samtgemeindegebiet und der überörtlichen Löschhilfe zur Verfügung und wird durch unsere aktiven Kameraden eingesetzt.

Wozu werden Hochleistungslüfter jetzt und in Zukunft eingesetzt?

Belüftung verrauchter Bereiche

Abkühlung der Brandgase - somit Minmierung der Flash-over-Gefahr

Verbesserung der Sichtverhältnisse im Brandobjekt

Sauerstoffzufuhr bei austretendem Gas

Belüftung von verunfallten gasbetriebenen Fahrzeugen (vornehmlich Wasserstoff)

Hochleistungslüfter können auch in der ersten Phase der Brandbekämpfung eingesetzt werden, um eine Gebäudeverrauchung und Kontamination mit Brandgasen zu vermindern. Somit verbessern sie auch die Sicherheit der eingesetzten Kräfte.

Der Hochleistungslüfter wurde vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Leeseringen ausschließlich aus zweckgebundenen Spendengeldern finanziert. Wir möchten uns nochmals bei allen Spendern herzlichst bedanken.

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Rauchverschluss

Der Rauchverschluss wird Eingesetzt um bei einem Wohnungsbrand den Fluchtweg anderer Personen frei zu Halten. Bei Bränden in einer Wohnung kann der Brandraum damit abgesperrt werden um den Schaden durch Rauch in der Wohnung gering zuhalten. Der Rauchverschluss kann vom geübten Feuerwehrpersonal innerhalb von wenigen Minuten eingebaut werden. Der Durchgang für Atemschutzgeräteträger wird dadurch kaum behindert. Die Schlauchleitung wird unter dem Rauchverschluss durchgeführt.

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Sanitätstasche

Die Sanitätstasche befindet sich auf dem TLF 8/18. Sie besteht aus strapazierfähigem rotem Nylongewebe und ist zusätzlich mit gelben Reflexstreifen versehen. Die neue Tasche ersetzt den alten Koffer mit der Sanitätsausstattung und ist diesem in Hinsicht auf Gewicht und Ausstattung überlegen.

Mit dem sich in der Tasche befindlichem Sanitätsmaterial können beispielsweise Unfallopfer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt werden. Es können lebensrettende Sofortmaßnahmen sowie weitere Maßnahmen zur Stabilisierung des Betroffenen ergriffen werden.

Der Inhalt der Tasche entspricht der DIN 14142 (130-teiliger Verbandskasten) und wurde durch Kameraden der Wehr mit weiterem Material ergänzt. Hierzu gehören u.A. Guedel-Tuben zur Intubation bewusstloser Personen sowie Beatmungsmasken.

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Stromerzeuger Kirsch/Knurtz

Eine eigene Stromversorgung kann an der Einsatzstelle sehr nützlich sein, da nicht immer eine Steckdose in greifbarer Nähe ist, bzw. manchmal die Stromentnahme aus der vorhandenen Elektroinstallation aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist. Unser Stromerzeuger inkl. Zubehör stammt aus Bundeswehrbeständen und ist auf unserem TLF verladen. Das Aggregat hat drei Schukosteckdosen 16A und eine Drehstromsteckdose. Im Dauerbetrieb liefert es eine Nennleistung gem. DIN 14685 von 4KW. Die Leistung ist ausreichend, um verschiedene elektrische Geräte, wie Scheinwerfer, Tauchpumpe und Wasser-/Staubsauger einsetzen zu können.

Technische Daten: 5KVA Stromerzeuger 400/230V 50Hz, Nennleistung gem. DIN 14685: 4KW im Dauerbetrieb, Nennstrom:400 V 7,2A 230V 21,5A3, Schukosteckdosen 16A und 1 x Drehstrom, Abmessung:Länge 700mm,Breite 440mm und Höhe 580mm, Gewicht:115 Kg

Stromerzeuger Honda

Das 2kVa Gerät der Marke Honda soll bei Stromausfall die Digitalen Alarmumsetzer (DAU) für die digitale Alarmierung mit Strom versorgen.

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Tauchpumpe

Wie heißt es so schön: "Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne". Nach einem Gebäudebrand befinden sich häufig größere Mengen Löschwasser in den Kellerräumen. Aber auch ein heftiges Unwetter oder ein Wasserrohrbruch kann den Keller vollaufen lassen.

Für die "Rück"-Förderung der angesammelten Wassermenge sind die fest eingebauten Fahrzeugpumpen bzw. die transportablen Tragkraftspritzen nicht geeignet. Zum einen darf der Wasserstand eine Mindesthöhe nicht unterschreiten, damit die Pumpen funktionieren. Zum anderen ist das Wasser meistens auch stark verdreckt, so dass die Pumpen leicht verstopfen könnten.

Um das Wasser dennoch aus dem Gebäude befördern zu können, werden Tauchpumpen, die in der Regel wegen ihrer geringen Förderleistung nicht zur Löschwasserversorgung verwendet werden können, eingesetzt. Unsere Tauchpumpe ist eine TP 4/1. Mit ihr ist es möglich Wasser bis hin zum Schlamm abzupumpen.

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Totmannmelder

Der Totmannmelder (MSA Auer motionScout) ist ein hochempfindlicher Bewegungs- und Temperatursensor. In der Regel sind die Atemschutztrupps mit einem Totmannmelder ausgerüstet. Das Gerät wird zur Detektion von Personen in Notlage (Bewegungslosigkeitsalarm) oder als Alarmgerät (Temperaturalarm) verwendet.

Zieht man den Schlüssel aus dem Gehäuse, so wird das Gerät aktiviert. Das Gerät ist nach einer 2 Sekunden Prüfzeit einsatzbereit. Ein akustisches und optisches Alarmsignal wird ausgelöst, wenn sich der Träger 25 Sekunden nicht bewegt und der darauf folgende Voralarm nicht innerhalb von 15 Sekunden quittiert wird oder die interne Temperatur über 80 Grad Celsius steigt. Der Träger kann außerdem über den Alarmknopf das Alarmsignal manuell auslösen.

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Wärmebildkamera

Mit der Wärmebildkamera wird dem Angriffstrupp die Suche nach Vermissten Personen in Verrauchten Gebäuden erleichtert.

Weiterhin können damit Glutnester nach einem Brand aufgespürt werden. Auch bei Unfällen mit Gefahrgut kann damit z.B. ein Füllstand eines Behälters überprüft werden. Auch zur Suche nach Vermissten Personen die nach einem Unfall die Einsatzstelle auf Grund eines Schocks verlassen haben, können auf Grund der Wärmeausstrahlung z.B. in einem Waldstück oder bei Nacht leichter aufgefunden werden.

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letzte Aktualisierung 19.07.2017   Webmaster Impressum