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Industriebrand mit mehreren Verletzten – Feuerwehr und Rettungsdienst proben den Ernstfall

Auf Weisung der Einsatzleitung rücken die ersten Trupps unter Atemschutz vor

Am Dienstagabend führte eine Einsatzübung die Kräfte der Feuerwehren Leeseringen und Nienburg sowie die Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes aus Rehburg und der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Landesbergen auf das Betriebsgelände der Firma Bremskerl. Vor Ort hatten Initiator Andreas Winkler und der Leeseringer Ortsbrandmeister Bernd Thieheuer eine größere Einsatzlage vorbereitet, bei der insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren untereinander sowie auch mit dem Rettungsdienst in den Fokus gerückt werden sollte.

Dem Einsatzleiter Jan Habermann bot sich gemeinsam mit den ersteintreffenden Kameraden der Feuerwehr Leeseringen ein komplexes Bild: Bei Bauarbeiten auf dem Werksgelände war ein Feuer im Hallenkomplex des Betriebes ausgebrochen – mehrere Mitarbeiter wurden im Gebäude vermisst, einige von ihnen mussten dabei sogar vom Dach des Brandobjektes gerettet werden. Außerdem hatte sich zeitgleich ein Betriebsunfall mit einem eingeklemmten Arbeiter in einer Maschine auf dem Werksgelände ereignet.

Umgehend rüsteten sich die ersten Trupps mit schwerem Atemschutz aus und gingen zur Personenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Die nachrückenden Fahrzeuge der Feuerwehr Nienburg unterstützten den Atemschutzeinsatz, leiteten über die Drehleiter schnell die Rettung der Personen auf dem Gebäudedach ein und stellten gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr Leeseringen auch die weitere Löschwasserversorgung an der Einsatzstelle sicher. Abseits davon ging zudem das Team des Rüstwagens gemeinsam mit dem Rettungsdienst zum simulierten Betriebsunfall mit einem eingeklemmten Arbeiter vor.

Nach etwa einer Stunde hatten die 65 Einsatzkräfte die Lage auf dem Gelände bewältigt, alle Patienten an den Rettungsdienst übergeben und schließlich auch das Feuer unter Kontrolle gebracht. In der abschließenden Manöverkritik zeigten sich die Organisatoren zufrieden mit dem simulierten Einsatzablauf und der kameradschaftlichen Zusammenarbeit während der Übung. Auch die Betriebsleitung der Firma Bremskerl war vor Ort und sprach den Einsatzkräften einen Dank für ihren ehrenamtlichen Einsatz aus.

Mehrere Pumpen waren zur Sicherstellung der Wasserversorgung im Einsatz

Mit einer Puppe stellten die Initiatoren den eingeklemmten Arbeiter dar

Einsatzkräfte der Feuerwehr Nienburg bringen einen geretteten Patienten schnell aus dem Gefahrenbereich, um ihn zur Weiterversorgung an den Rettungsdienst zu übergeben

Gemeinsam versorgen Feuerwehr und Rettungsdienst die Patienten weiter

Nach der technischen Hilfe konnte auch der eingeklemmte Arbeiter an die Besatzung des Rettungswagens übergeben werden

Neben allen Maßnahmen der technischen Personenrettung und medizinischen Versorgung stand auch die Brandbekämpfung im Hallentrakt auf dem Werksgelände im Fokus der Einsatzkräfte

Lob und Dank für die Einsatzkräfte bei der Manöverkritik im Anschluss

 

Text & Fotos: Nils Raake, Feuerwehr-Pressesprecher der SG Mittelweser

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letzte Aktualisierung 18.09.2017   Webmaster Impressum